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Unser Weg zum Erfolg

 

Für jedes noch so komplizierte Problem gibt es eine einfache, schnelle und falsche Lösung.

Ich als neu zugezogener Hamburger Schwabe möchte mit dieser Geschichte einen Grundstein der Hamburger Bandgeschichte legen, ich versuche mich kurz zu halten und wirklich nur die Essenz meines Anliegens herauszudrücken: Musik. Ich habe zwar noch viel mehr auf dem Kasten, wie z.B. das Geheimnis einer glücklichen Ehe liegt in vier Worten: "Du hast recht Liebling!", aber ich möchte ich heute alleine auf die BANDWELT konzentrieren.


Ich drücke mich aus in schwäbisch, d.h. den Unterkiefer leicht vorschieben, an nichts Erhabenes denken und dann die Sprache einfach kommen lassen. So einfach.

Aber jetzt zur Geschichte:

Ich bin jetzt schon vier Monate in Hamburg, Eimsbüttel, ein sehr zentraler Stadteil, das Problem: Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist gewöhnlich wegen Bauarbeiten gesperrt. Bis jetzt konnte ich mich sehr gut einleben, nach 5 Wochen spielte ich bereits fest in einer Band. Studenten-Trio mit dem Hauch von Blues und einem Gesang der wohl eher auf die Weide gehört, aber gut, es macht Spaß und kein Problem ist so groß oder kompliziert, daß man nicht davor weglaufen könnte. Nach 8 Wochen wollten wir es wissen, wir wollten einen ersten Gig in der Öffentlichkeit...
Was noch viel zu früh? Dazu soll gesagt sein, dass wir alles Musikstudenten sind, d.h. das wir unsere instrumente schon vorher einigermaßen beherrschten und nur das Zusammenspiel einübten.

Doch wo einen schnellen Gig auftreiben?

Das Internet war unsere erste Idee, zahlreiche Foren, Bookingsagenturen und hunderte Kontaktformulare. Doch kennt Ihr Murphy?
Das Gesetz von Murphy ist, daß alles, was schiefgehen kann, auch schiefgeht, wird durch den Computer optimiert, von Windows zur ungeahnten Vollkommenheit ausgebaut und durch das Internet weltweit verteilt! Als diese erste Welle nichts brachte beschlossen wir uns erstmal nichts zu tun. Das einzige Problem beim Nichtstun ist, dass man nie weiß, wann man fertig ist. Unsere unzähligen Anfragen blieben weiterhin unbeantwortet.
Während der zeit des Wartens las ich desöfteren die Morgenpost, früher diente die Tageszeitung ja der Information, heute ist es hauptsächlich Sichtschutz beim Frühstück. Nicht eine einzige Bookingagentur.

Ich warf mich in Schale und fuhr mit meinem alten Corsa Richtung Markthalle, nach zwei Stunden hatte ich den Eingang gefunden. Nach einer weiteren halben Stunde fand ich ein kleines Büro, drin saß ein kleiner südländischer Mann der sich mit dem Namen "Portyal" oder auch "Poyrtal" vorstellte. Er hatte eine angenehm tiefe Stimme und ein Gebiss das aussah wie ein Lattenzaun im Elendsviertel. Nachdem ich ihm erklärt hatte das wir, eine Super-Studentenband, eine Gigmöglichkeit suchen fragte er ob wir genug Leute mitbringen würden. Ich sagte: "nein, das ist kein Problem, wir treten kostenlos auf, naja, die Fahrtkosten, sie wissen schon, aber ansonsten..." Herr Portyal fing laut an zu lachen und hielt sich an den Bauch.

"900€?" fragte mich unser dickstes Bandmitglied
und stampfte seinen Bass auf den Boden "wir spielen und sollen zahlen?"
"Naja", lenkte Ben ein, "dann verkaufen wir eben Getränke und versuchen noch was rauszuholen!"
"Nein", ich schüttelte den Kopf, "nur Miete, ohne Bar!"

Als wir unsere Krämpfe wieder kontrollieren konnten suchten wir nach weiteren Möglichkeiten. Wir riefen ca. 1000 Bars, Clubs, Biergärten, Kneipen und Loungen an. Einer zeigte sich interessiert. Wir sprangen in die Luft und planten dick unser erstes Konzert. Wochenlang priesen wir auf unserer Webseite den Veranstalter und verteilten unsere Bandflyer.

Endlich war es soweit.

Der Club "Portways" lag laut Aussage des Inhabers in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes... Rahlstedt wie wir es jetzt erfahren mussten. Doch auch diese etwas bedauerliche Infrastruktur konnten wir mit hoher Motivation wettmachen. Wir kamen guter Laune an, der Inhaber zeigte uns auch gleich den Bandraum wo wir uns für den Auftritt fit machen konnten, 22qm mit drei Tischen und 12 Stühlen, selbst eine kleine Bar war dabei. Der Perfekte Start, bis sich herausstellte, dass diese 22 qm schon das gesamte Portways war. Nach einem 3 stündigen Gig, 20 Bier die wir selber zahlen mussten und vier Zuschauern (den Wirt und seine Schwester mit eingeschlossenen) verkrümelten wir uns.

In den nächsten drei Wochen wurde ich von meiner Band angeguckt, als hätte ich eine riesge Kotmurmel auf dem Hals sitzen. Und mein Kaffee während unser Probesession hatte immer einen leichten Salzgeschmack.

Wie wir es doch noch zu unseren gewünschten Debüt-Gig schafften erzähl ich ein anderes Mal, ich hoffe ich schaff das die Woche noch. Naja, vielleicht kann sich der ein oder andere ja mit dem geschriebenen identifizieren? 

Nach ein paar Wochen hatte mir die band vergeben und der Kaffee fing wieder an gut zu schmecken.
Mittlerweile hatte ich auch das Bandnet für mich entdeckt und durchstöberte die Foren nach brauchbaren Tipps.
Uunumgänglich stieß ich hier auf das Junkee Label, kurzerhand meldete ich mich dort an und wollte um auch ganz sicher zu gehen auch nochmal telefonische Bestätigung einholen. Es meldete sich eine Susanne Fink, herbe- aber symphatische Stimme. Im Gespräch erfuhr ich so einiges über das neue System und über die Hamburger Bandszene, die ihren arsch nicht so recht hoch bekommt. Das erzielte bei mir so einen leichten AHA-Effekt! Nun gut, sagte ich, wir wollen spielen und zwar jetzt und gleich...Uns wurde ein Probe-Gig im Knust angeboten- als Support-Band. Uns reicht auch nur das Spritgeld fügte ich noch hinzu, aber auch hier wurde mir deutlich gemacht, dass wir wohl keinen Pfennig sehen würden. Aber wenigstens mussten wir nicht noch draufzahlen- das war mir erstmal genug.
Ich erkundigte mich auch gleich nach dem Knust-denn vor noch einer Blamage hatte ich keine Lust.

Naja, wir meldeten uns zu diesem Gig an und bekamen nach ca. 14 Tagen einen Vertrag zugeschickt. Unter Eventanmeldungen bei junkeelabel stöberte ich derweilen auch noch ein wenig herum. Hier stieß ich auf allerhand interessanter Angebote, z.B. Auftritte beim Wacken Open Air und Werbespots für einen großen Colakonzern. Ich meldete mich blindlings an. Hier wurden wir aufgefordert sämtliche Dokumente zu schicken, Passbilder, Kopien der Persos, Reisepässe etc. Oh man wie ich die Bürokratie hasse.

Der Gig im Knust war der totale Reinfall, wir spielten zu einer Zeit wo keiner mehr nur noch einen Fünkchen Bock auf uns hatte und außer das Tresenpersonal und die letzte Band die Ihr Schlagzeug einpacken wollte, erbärmlich gähnten.

Nach diesem Gig befürchtete ich das schlimmste, die Band war mir jetzt bestimmt feindlicher gesonnen den je...einen Gig im Morgengrauen mit mieser Stimmung...

Am nächsten Tag war Probe, ich wollte gerad zum Hörer greifen und mich krank melden als ich eine herbe- aber symphatische Stimme am Telefon hatte. Susanne Fink! Das junkeelabel berichtete mir, dass wir von der media culture ag ausgewählt worden waren nach Kanada zu fliegen. Gagenfrei- aber mit dicken Taschengeld und allen Spesen inklusive trinken, schlafen und Verköstigung. Ich versuchte aufzuwachen.

Die Jungs schüttelten erst ungläubig den Kopf, auch der Kaffee schmeckte an diesem Abend wieder gewöhnlich salzig. Aber irgendwie hatten wir alle ein gutes Gefühl---

 

Also die media culture AG hatte neben uns noch 2 weitere Bands zum Casting eingeladen, die Fahrtkosten nach Hannover mussten wir blöderweise selber blechen. Der Weg zum Ruhm ist hart aber steinig, also was sollte es, wir wussten zwar nicht wohin wir mit der Band einmal wollten- hatten aber zumindest beschlossen als erster da zu sein. Klar gibt es Booking-Könige, aber es ist doch so, wir leben zwar alle unter dem gleichen Sternenhimmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. Auf gut deutsch: wir haben keine Ahnung, aber jeden der uns verrarscht den werfen wir faule Eier gegen die  Fenster. Wir wollen rocken, nicht rechnen. Und auch Wolkenkratzer haben mal als Keller angefangen.

Naja, egal was kommen sollte, wir hielten zusammen, wir sind eine Band, keine aufgeblasenen Profimusiker die sich privat nicht einmal mit dem Arsch angucken.  Manch ein Musiker hinterlässt bei seinem Abgang eine Lücke, die ihn vollständig ersetzt, das ist bei uns anders. Wir sind sozusagen eine Kette individueller Parasiten die sich vom geistigen und physischen Ausguss der anderen ernähren, sprich hat Ben kein Ganja mehr, fängt Dirk an beim Proben zu meckern und trinkt sein Bier lieber alleine,das macht mich stinksauer und ich fange an unseren Sänger als Glatzen-Hubertzu bezeichnen. Naja, so ungefähr.

Das Casting in Hannover war miserabel, wir hockten unglaubliche zwei Stunden in einem brühend heißen Studioraum zusammen mit unseren Instrumenten.  Nach einer Stunde brachte uns ein dürrer Kerl in einem grünen Sakko einen Rohkostsalat. Wir schmunzelten uns gegenseitig an. Als der Typ den Raum wieder verließ machte Dirk ein Furz-Geräusch. Kalte Getränke bekamen wir nicht mehr. Endlich kam eine Tante und führte uns in eine Art kleine Theaterlounge mit großer Toreinfahrt, dort saßen ein paar langhaarige Freaks die versuchten Irgendein kabel-wirr.warr zu entknoten. Eine der anderen Bands wie sich heraus-stellte. "So Jungs", sagte der Typ im grünen Mantel, "ich bin der Geschäftsführer!"

 

...sofort hallte Dirk´s Furz wie ein Glockenschlag in meinem Ohr. Verrarsche niemals einen Idioten, denn er könnte morgen dein Chef sein!  Trotz der anfänglichen Ohrfreige war der Typ doch netter als er aussah, er bat uns auf die kleine Bühne, "hier könnt Ihr Eure Backline aufbauen!"

An einem Tapetentischähnlichen Möbelstück vor der Bühne gesellten sich zu dem grünen Mann jetzt auch zwei weitere Leute, eine Frau mit leichten Bartwuchs und ein jüngerer Kerl mit mittelangen Haaren und einer Lesebrille. Kaum hatten wir die Backline aufgebaut machte der Tontechniker hinter der "Jury" seltsame Geräusche. Nach dem Soundcheck stellten wir uns in Position und warteten auf Anweisungen. Die Jury sah uns an- wir sahen die Jury an. Die Jury starrte uns erwartungsvoll an, wir warteten auf Anweisungen.

"Okay", sagte Ben, "lets Play". Wir sahen zu Ben der sich in Position brachte und unseren ersten Track "beyond" anstimmte.

Also das Lied kam gut rüber- fanden wir. Nach drei weiteren Titeln wank der grüne Mann ab, die Dame neben ihn nickte. Der Tontechniker, der wortkarg in die Gegen starrte machte keinen besonders begeisterten Eindruck, aber ihn galt es ja auch nicht zu überzeugen. Wir erhofften uns eine gute Resonanz, zumindest einen  "toll, jungs!"
-Nichts.
Dann endlich eine erlösendes "Danke" von der Frau mit dem Milchbart.- und dann verschwanden die beiden.
Das wars? Das soll es also gewesen sein?
Wir packten wieder unser Musikgeschirr zusammen und wurden in einen kleinen, zum Büro umgebauten, Studio gebracht, an der Decke hingen noch gleb-grün-rote Spots an einer silbernen Traverse. Wir danken Euch für die Teilnahme, über unsere Entscheidung werden Ihr euch nach der Auswertung informieren." Wie? Was? Jetzt gibts es keine Kekse mehr? Der weite Weg und der ganze Stress, wir haben doch sicherlich mehr verdient du Lackaffee! "Sorry", räusperte ich, "aber ich hätte schon Bock zu erfahren wie wir so waren? Und gibt es schon einen Termin für die A-" "Jungs Ihr ward gut, aber ich kann leider nicht mehr dazu sagen!"

Ein wenig sauer über diese distanzierte Behandlung fuhren wir zu unseren Containern nach Hamburg zurück. Wir beschlossen das Hannover stinkt! - und das wir grüne Sakkos nicht mochten! -und auch keine Frauen mit Damenbart!


Kennst du das Gefühl "Schmetterlinge im Bauch" zu haben? Nein?  Dann schieb dir Raupen in den Arsch! So ungefähr fühlten wir uns, immerhin sahen wir diesen Gig als einen großen Schritt nach vorne, in einer Konzert-Referenzliste einen solchen Gig verbucht zu haben ist ja schon so einiges Wert, vor allem wenn dort nur so Konzerte wie "Livemusik im goldenen Löwen" oder "Auftritt im Bunt e.v. Seniorenstift" verzeichnet sind. In der Band war dieses Thema und die Spekulationen hierüber so ausgelutscht das wir vermieden darüber zu reden, es war uns mittlerweile so willkommen wie ein Anruf beim bumsen.Wir warteten sozusagen Gitarre spielend ab, jeder hatte seinen Senf dazu gegeben und jeder hatte den anderen mindestens drei mal beleidigt und zweimal unabsichtlich in die Hacke getreten. Das Thema wühlte uns innerlich auf. Wir fühlten uns alle hart und riskierten jedesmal eine große Fresse wenn uns was nicht passte,aber in so einer Situation  wimmerten wir wie kleine Jungs denen man den Eis weggenommen hatte.

Die Ausnahme war unser Bassist, der grinste immer noch wie zehn Meter Feldweg und irgendwie nahm ihn das überhaupt nicht mit, jedenfalls nicht so wie uns, aber er hat ja auch nur soviel Horizont wie eine kniende Ameise. Nichts gegen unseren Bassisten, ehrlich, ist ein feiner Kerl, nur hab' ich als Junge gegen Dinge gepinkelt,die war'n schlauer als er!

Es war der mit Abstand beschissenste Freitagmorgen den ich seit langem erlebt hatte, Post vom Gerichtsvollzieher, Stress mit meiner Frau und dazu Dünnschiss, ich saß die ganze Zeit auf der Toilette, las die Mopo (Hamburger Morgenpost) und drücke ein bräunliche, wässrige Flüssigkeit aus meinem Anus.

Mein Gesicht sah aus als hätte ich darin geschlafen. Im Wohnzimmer hörte ich meine Frau mit Ihrer Friseusenfreundin telefonieren, sie erklärte ihr gerade warum ich ein beschissener Ehemann war. Mein Handy klingelte, ich nahm es aus meiner Hosentasche und drückte die grüne Taste. "Findling", "ja, tach" murmelte ich, "media culture AG", mein Atemstockte, mein Anus zog sich wie eine Rosine zusammen. "Wie geht es Ihnen?", "naja, so lala" beantwortete ich. Ich merkte wie sich hinter der kleinen Rosine etwas zusammenstaute. "Wir haben gute Neuigkeiten für Sie!","oh, das freut mi-", irgendwie fühlte sich mein arsch an wie eine auf melonengröße aufgeblasene Erbse.
"Sind sie gerade beschäftigt?", "Nein, also, nein wir freuen uns." Der Druck wurde größer. So ein wichtiges Gepräch und gerade jetzt musste es kommen, beim scheißen auf dem Pott! "Gut, wir haben Ihnen Unterlagen zugesendet, bitte diese ausgefüllt zurück senden! Haben Sie noch
irgendwelche Fragen?" Na klar, ich hatte noch tausend Fragen, jeder von uns hatte tausend Fragen, "-nein, alles gut" wimmerte ich, noch hielt die Rosine dem Druck stand. "Na dann ist ja alles klar!" "JO!", schrie ich in den Höhrer. "Gut, dann will ich mal nicht länger stören", sagte der Herr mit liebreizender ruhiger Stimme am anderen Ende der Leitung, aber er hatte ja auch nicht die Akropolis im Arsch stecken. Sagen Sie noch kurz, ist diese Adresse richtig?" Er las langsam meine Anschrift vor, mein Kopf schwoll bläulich an, ich konnte es kaum mehr halten, versuchte die Sprechmuschel in meinem Pullover hineinzudrücken und gab der Anspannung meines Körpers nach. Es klang wie ein aufgdrehter Wasserhahn, nur in Niagarafall-Größe und es fühlte sich an wie der Krakatau im Jahre 1883. "Ist Sie so okay?", grund gütiger er hatte nichts bemerkt,"j..ja" stotterte ich, ja verdammt nochmal. "Gut, dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag!". Er legte auf. Als ich mein Gesicht im Spiegel sah gefiel mir mein Arsch wieder!

Nachdem ich die Kack-Session beendet hatte und mit einem zweistündigen-duschen mit einer nochmaligen
halbstündigen Kack-Session abgeschlossen hatte beschloss ich meine Bandfreunde anzurufen und Ihnen die erfreuliche Botschaft zu überbringen. Leider erreichte ich keinen meiner Homies, eine Lösung hatte ich zwar, aber sie passte nicht zum Problem. Ich beschloss den Freitag zu genießen und den Samstag abzuwarten, den Samstags um 14.00Uhr erreichte ich immer alle....wie ein Wecker.


Um das mal vorneweg zu klären:
Nein, es war "diesmal" kein Happy End, wir leben ja auch nicht in Hollywood, sondern immer noch in unseren Containern im verregneten Hamburg. Wir waren auf alles gewappnet, auf alles gefasst- bis auf einen schwerwiegenden Unfall unseres Bassisten.
Wir waren unserem "Ziel" so nah und dann kam der Bus, nein, ihm geht es mittlerweile wieder ganz gut, der Gips ist mittlerweile auch schon wieder weg und steht als Trophae eines gescheiterten Traumes in unserem Proberaum- der demnächst auch geschlossen wird. Dann stehen wir wieder auf der Straße und greifen nach den Sternen.

Es kommt wie es kommt, es gibt kein Patentrezept für den Erfolg, es gibt immer nur Hoffnung. Jeden Tag verlässt sie dich ein Stück, jedes Erlebnis gibt dir ein kleines Stück Kraft zurück, doch der große Kuchen bleibt wohl anderen überlassen. Uns bleiben die Krümel am Boden- so wie vielen anderen Hamburgern Bands die noch Träume in sich tragen.

Ich spreche aus meinem Herzen wenn ich sage, das wir dennoch an den Rock in uns glauben- auch ohne Erfolg und ohne Proberaum.

Wir sind geboren um frei zu sein und Rock beginnt im Herzen.

Ich danke euch!


P.S. Würd mich freuen wenn du zu meiner Story was schreiben würdet, so nen bisl Resonanz und so, du verstehst?

 

 

» 1 Kommentar
1Kommentar
am Donnerstag, 18. September 2008 08:22von Jente
he,he,he - in vielem davon kenne ich mich dann doch wieder. 
Super Story, sehr schön geschrieben. 
Grüße aus der Heimat 
 
Jente 
 
www.ingepunx.de
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